In Ylläksen Yöpuu kann auch kostenlos übernachtet werden. Wir offerieren die Unterkunft kostenlos für die benötigte Zeit, in einem Mökki der gebrauchten Größe, selbstverständlich mit Schlussreinigung und Bettwäsche inklusive.
Das Angebot gilt für alle die im Sommer vorbeikommen… und auf ihren eigenen Flügeln zu uns geflogen kommt.
Es ist nämlich so, dass unsere besonderen Gäste die Vögel sind, für die Vesa auf den Bäumen des Grundstücks und an die Wände der Mökkis Häuschen gebaut hat, in denen im Sommer z.B. Blaumeise, Kohlmeise, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz und Schellente hausen.
Die Meisen benötigen nur ein kleines Häuschen, während das Haus der Schellente schon fast einen Meter hoch ist. Ihre „Bettwäsche“ besteht aus Sägespänen und die Schlussreinigung findet normalerweise anfangs Mai statt, wenn erneut „umgezogen“ wird.
Ende Mai beginnt man von allen Seiten das Flattern von Flügeln zu hören, wenn die Enten sich den Weg zum richtigen Häuschen suchen. Die Entenküken schlüpfen und verlassen das Nest normalerweise Ende Juni.
Auf nächsten Sommer planen wir für diese Webseite Links, über die man direkt via Webcam den Alltag unserer Sommergäste verfolgen kann. Dieser Dienst beschränkt sich jedoch auf die Vogelhäuschen…
An Mittsommer beginnt in den Häuschen für die Vögel eine wahre Herausforderung wenn für die geschlüpften Jungen Insekten gefangen werden müssen.
Unter den Dachrinnen gibt es Filznester, wo sich die Schwalben wohlfühlen. Ihre Nistzeit dauert bis August, je nach Wetterverhältnissen und in guten Sommern gibt es manchmal sogar zwei Junge. Dann belebt sich der Luftraum über Ylläksen Yöpuu wieder.
Diese Bewohner versüßen den Aufenthalt unserer Gäste nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch damit, dass sie auf dem Areal geschätzte 16 kg Mücken fangen. Diese Zahl ist beinahe ein Fakt, da neben den Gästen (?) auch der Gastgeber fest daran glaubt.
Für Vogelinteressierte gibt es in Ylläs einige Vogeltürme und im Ylläksen Yöpuu die Strandsauna, außerdem kann man von jedem Mökki aus die Mückenjagd der Enten, Meisen und Trauerschnäpper beobachten.
An Raststellen auf Wanderwegen macht man leicht die Bekanntschaft mit dem Glücksvogel der Waldarbeiter Lapplands, dem auf Deutsch wahrhaft „unglücklich“ benannten Unglückshäher. Dieser mutige braune Vogel holt sich nach einer Annäherungsphase schnell Leckerbissen aus der Hand.


