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DIE GESCHICHTE DES ORTES ÄKÄSLOMPOLO
Gegen Ende der letzten Eiszeit, als die Gletscher die Fjälle (die typische Bergform in Lappland) freigaben, siedelten sich Steinzeitmenschen an der Mündung des Ylläsjoki in der Gegend um das heutige Kolari an. Als das Eis auf den Seen schmolz, zogen die Siedler auch weiter nach Norden, wo heute das Dorf Äkäslompolo liegt.
Es waren überwiegend Samen (Lappen), die sich hier ansiedelten. Sie lebten vom Fischfang und von der Jagd auf Hirsche und Elche. Nach und nach änderte sich aber die Lebensweise zur noch heute üblichen Rentierzucht. Die letzten frei lebenden Hirsche in der Umgebung wurden Ende des 19. Jahrhunderts bei Kittilä gefangen. Den alten Kirchenchroniken zufolge kamen die ersten Finnen um 1748 in diesen Teil Lapplands. Sie waren es, die das erste Haus des heutigen Äkäslompolo bauten. Sie führten den Ackerbau ein – Gerste war die bevorzugte Getreidesorte – hielten Milchkühe, gingen aber auch fischen, jagen und sammelten Beeren. Auf den Märkten in Pajala und später in Kolari wurde Tauschhandel betrieben. Felle und Leder wurden zum Beispiel für den Tausch gegen Salz hergestellt.
Zu jener Zeit gab es weder Straßen noch Wege nach Äkäslompolo. Als Transportweg diente der Fluss Äkäsjoki. Zwischen Luosu und Äkäslompolo gab es jedoch einen Weg, den man auch heute noch finden kann. Später wurden Wege zur Mündung des Äkäsjoki angelegt, die für Pferde und Rentiere (sowie Schlittengespanne) nutzbar waren. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie zu Landstraßen ausgebaut.
Die ersten Touristen „verirrten” sich Anfang der 30er Jahre nach Äkäslompolo. Reisende, die nicht die Kartierung der Landschaft oder die Suche nach Bodenschätzen im Sinn hatten, kamen den Dorfbewohnern zuerst merkwürdig vor, insbesondere wenn sie „völlig grundlos” die Fjälle bestiegen.
1957 wurde der erste Skilift in Varkaankuru gebaut, so daß auch Abfahrtsski eine touristische Bedeutung bekam. Der Lift arbeitete mit einem Volkswagenmotor, und sämtliches Material für Bau, Betrieb und Wartung, sowie das Benzin, mussten mit Pferden, Rentieren oder von Menschen transportiert werden. Auch für die Skiläufer war das ein Problem, denn um den Skilift zu erreichen, mussten sie zuerst eine lange Strecke in der Ebene überbrücken. (Da war es fast schon zweckmäßiger Langlaufskier zu benutzen.) Erst 1967, als der finnische staatliche Radio- und Fernsehsender „Yleisradio” einen Sendemast in Ylläs aufstellte, wurde eine Straße gebaut. Von da an entwickelte sich Äkäslompolo mit großen Schritten zu einem der bedeutendsten finnischen Wintersportzentren hin.
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YLLÄKSEN YÖPUU Ylläs - Äkäslompolo - Lapland - Finland |
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